Was ist Hartholz?

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Wie der Name schon sagt: Hartholz ist Holz von besonders großer Härte. Mit dieser einher gehen üblicherweise weitere geschätzte Eigenschaften: Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Wetter, Resistenz gegen aggressive Chemikalien oder Säuren und Langlebigkeit. Hartholz zeichnet sich durch die hohe Dichte der Holzfasern und die enge Gefäßstruktur aus, welche meist durch langsames Wachstum entstehen. Gemessen wird die sogenannte Darrdichte des Holzes, also die Rohdichte vollständig getrockneten Holzes (0% Feuchte). Liegt diese Dichte über 0,55 g/cm³, so spricht man von Hartholz, andernfalls von Weichholz. Bekannte Arten von Hartholz sind unter anderem Eiche, Buche, Esche, Ahorn, Steineiche, die gemeine oder europäische Stechpalme ("Ilex"), Teak, Ebenholz, Bangkirai und viele weitere tropische Hölzer. Je nach Holzart unterscheiden sich Anwendungen und Bearbeitungsaufwand, Kosten und Eigenschaften natürlich. Es ist sehr wichtig, das richtige Holz am richtigen Platz zu nutzen, oder es kommt zu bösen Überraschungen: Bangkirai beispielsweise ist zwar ein besonders edles Holz, doch es quillt und schwindet stark, wenn es nass wird. Dies wäre kein Problem, würden dabei nicht braune Farbstoffe ausgewaschen. Wird also ein Balkon ahnungsloserweise mit Bangkirai-Außendielen ausgestattet, kann dies verheerende Folgen für die darunterliegende Hauswand haben. Lassen Sie sich zur Holzwahl daher in jedem Fall ausführlich vom Fachmann beraten und zögern Sie auch nicht, sich selbst zu informieren - hier haben Sie die Gelegenheit dazu!