Einige Arten Hartholz

Hartholz

Eiche: In Europa, Nordamerika und Asien ist die Eiche heimisch. Um dabei ein wenig unterscheiden zu können, wird gewöhnlich in Rot- und Weißeiche unterteilt. Wie der Name schon vermuten lässt, zeigt die Roteiche eine rötliche Färbung des Holzes, während die Weißeiche für ihr besonders helles Holz berühmt ist. Vor allem das Kernholz ist sehr hart, witterungsbeständig und unter Wasser extrem lange haltbar. Das Trocknen dauert lange, doch das Holz verzieht sich nicht stark, und die Maserung des Holzes ist besonders schön - hierfür ist die Eiche berühmt. Nur auf Kontakt mit Metall ist zu achten: Das Holz kann nachdunkeln, während das Metall möglicherweise korrodiert - erkundigen Sie sich daher im Voraus beim Fachmann! Eiche ist nicht nur sprichwörtlich standhaft, sondern auch in der Realität ein sehr schöner, haltbarer Boden.

Esche: Die Esche gibt es sowohl in Europa als auch in Nordamerika, wenn gleich es sich um zwei leicht verschiedene Arten handelt. Elastisches, biegsames Holz, das im Freien nachdunkelt, und nicht nur als Boden, sondern auch zum Beispiel als Schläger beim Sport verwendet wird. Da es im Naturzustand leicht tränkbar und anfällig für Schädlinge ist, sollte es trotz seiner Haltbarkeit nicht ohne entsprechende Behandlung im Freien verwendet werden. Zuerst sind Kern- und Splintholz hell, weiß bis gelb- oder rötlich, später dunkelt der Kern nach und wird oliv- oder schokobraun. Insbesondere dies macht die Esche optisch sehr ansprechend!

Ahorn: Der Ahornbaum ist neben Nordamerika vor allem in Skandinavien, der Türkei und am Kaukasus zuhause. Industriell genutzt wird der Berg- und der Spitzahorn, nicht aber der Feldahorn. Ahornholz ist zäh und dauerhaft, es schwindet beim Trocknen mäßig stark. Getrocknet lässt es sich immer noch gut bearbeiten und einfärben, da es sehr hell ist - der silberne Schimmer macht Ahorn zu einem der beliebtesten hellen Hölzer. Auch Ahorn muss vor der Anwendung im Freien vorbereitet werden, da seine Schädlingsresistenz nicht so hoch ist.

Wales Tisch und Bank

Wales Tisch und Bank

Teak: Eines der bekanntesten tropischen Hölzer ist das Teakholz. Wer schon mal Thailand Urlaub gemacht hat, kennt diese Baumart vielleicht schon besser, denn ursprünglich stammt der Teak-Baum aus Ländern wie Myanmar, Laos, Thailand und Indien. Vor mehreren 100 Jahren wurde er allerdings auch schon in anderen Ländern angebaut. Da der Baum während seines Wachstums Minerale einlagert, ist das Holz steinhart und sehr schwer zu bearbeiten: Werkzeuge werden schnell stumpf, Schrauben und Nägel müssen alle vorgebohrt werden. Er ist säureresistent, schwer entflammbar, kaum tränkbar und widersteht Pilzbefall und Termitenfraß. Dieses unverwüstliche Holz ist nicht ohne Grund ein beliebtes Hartholz, um Außendielen daraus herzustellen. Auch die Farben und Muster des Holzes sind einzigartig: Der Splint ist hellgrau oder weiß, der Kern braun mit schwarzen Streifen, ein unnachahmliches Aussehen! Mit so einem Boden hat man für ein Menschenleben und länger, alles, was man braucht.

Bangkirai: Auch Bangkirai zählt zu den bekannteren Exotenhölzern. Ähnlich hart und widerstandsfähig wie Teak, aber dunkler gefärbt (olivbraun, nachdem es nachgedunkelt ist). Es ist gut 50% Fester als Eiche, robust gegen Pilz- und Insektenbefall und neigt beim Trocknen zu Rissen in der Oberfläche. Achtung: Bangkiraiholz verliert bei Regen Farbstoffe, wenn also Balkone mit Bangkirai ausgestattet werden, kann die Fassade verschmutzt werden! Fragen Sie einen Fachmann!